Mit Beginn des Schuljahres sind an unserer Schule wieder zwei Ganztagesklassen eingerichtet. Somit werden nun Schüler in der fünften und sechsten Klasse von 8.00 bis 15.30 Uhr nicht  nur unterrichtet, sondern auch durch vielfältige Angebote gefördert. Als etablierter Partner ist zum wiederholten Male die Volkshochschule mit Unterrichtsstunden am Nachmittag vertreten.

Unter der erfahrenen Leitung von Klaus Peetz werden 15 Kinder in der Klasse 5aG betreut, die Verantwortung für 20 Schüler in der Klasse 6aG trägt Stephan Barnert.

Die durchweg positive Resonanz und die erneut große Anzahl der Anmeldungen zeigt die unbedingte Notwendigkeit eines solchen Angebotes. Das von der Küche des Kinderheimes zubereitete, bei den Kindern beliebte Mittagessen rundet ein vollkommenes Angebot ab.

Was unterscheidet die Ganztagsschule von der Halbtagsschule?

Sie bietet:

      • mehr schulische Zeit und damit
      • die Möglichkeit einer individuelleren Förderung jedes Einzelnen
      • mehr Anlässe des sozialen Miteinanders für Schüler und Lehrer
      • mehr Freiraum für freiere Unterrichtsformen wie Projektarbeit
      • eine verstärkte Öffnung der Schule und damit
      • die Möglichkeit der Kooperation mit außerschulischen Partnern
      • mehr Lebensnähe der vermittelten Inhalte
      • die Chancen der Kooperation von pädagogischem Personal unterschiedlicher Profession (Lehrer, Sozial-, Musik-, ….Theaterpädagogen)

Gebundene Ganztagsschule

Unter gebundener Ganztagsschule wird verstanden, dass

      • ein Aufenthalt in der Schule an mindestens vier Wochentagen von täglich mindestens sieben Zeitstunden für Schüler verpflichtend ist (z. B. von 8.00 – 15.00 Uhr),
      • der Pflichtunterricht auf Vormittag und Nachmittag verteilt ist. Der Unterrichtstag ist rhythmisiert; das heißt: Übungs- und Lernzeiten stehen im Wechsel mit sportlichen, musischen und künstlerisch orientierten Fördermaßnahmen und Freizeitaktivitäten.

Gebundene Ganztagsschulen wollen:

      • stärker individuell fördern, um Defizite zu beheben oder besondere Begabungen zu unterstützen,
      • verstärkt Aufgaben im Bereich der Werteerziehung übernehmen und soziale Kompetenzen vermitteln,
      • einen ganzheitlichen Bildungsansatz verwirklichen,
      • Hilfen zur Berufsorientierung und zur Förderung der Ausbildungsfähigkeit der Schüler bieten,
      • zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung erziehen,
      • zur Gesundheitserziehung durch Erziehung zu mehr Bewegung und zu gesunder Ernährung beitragen,
      • Familien durch verlässliche sowie kompetente Betreuung und Förderung der Schüler am Nachmittag unterstützen.

Gebundene Ganztagsschulen bieten:

      • differenzierte Fördermaßnahmen
      • den Unterricht ergänzende und individuelle Arbeits- und Übungsphasen
      • eine veränderte Lern- und Unterrichtskultur mit innovativen Unterrichtsformen (Projektarbeit, Wochenplanarbeit etc.)
      • Mittagsverpflegung

Welche Formen von Ganztagsschulen gibt es in Bayern und was bieten sie?

      • einen pädagogisch gestalteten Freizeit- und Neigungsbereich
      • Öffnung von Schule unter Einbeziehung qualifizierter externer Partner
      • Angebote zur Förderung sozialer Kompetenzen
      • intensive Elternarbeit

In der gebundenen Ganztagsschule arbeiten überwiegend Lehrkräfte mit den Schülern, aber auch externe Kräfte, etwa während der Mittagszeit sowie in der Freizeitgestaltung, Berufsorientierung oder bei erzieherischen Angeboten. Der gesamte Tagesablauf wird von der Schule gestaltet.

In Bayern wird in der Regel an den staatlichen Schulen nur eine Klasse pro Jahrgangsstufe in Ganztagsform geführt (= Ganztagszug), so dass die Eltern weiterhin die Wahlmöglichkeit haben, ihr Kind am selben Standort auch in die Regelklasse („Halbtagsklasse“) zu geben.

Weiterführende Informationen:

www.ganztagsschulen.bayern.de www.km.bayern.de

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